Ja der Abend mit Maren und Steffen ging etwas länger und somit stand am nächsten Tag etwas Ausschlafen auf dem Programm. Wäre da nur nicht der ekelhafte Muskelkater in den Beinen gewesen, den wir uns bei der Vulkantour eingefangen haben. Naja so ist das eben.

An unserem letzten Tag hier am Lago de Atitlan haben wir einen kleinen Ausflug nach Santiago Atitlan gemacht. Das Dorf an der Südseite des Sees gilt als das ursprünglichste und traditionellste Dorf. Da ein direkter Bootstransfer gleich mal 300 Q (ca. 37 €) kostet, haben wir uns für eine Fahrt mit dem public Boot nach San Pedro und von dort aus dann nach Santiago entschlossen. Diese Variante hat uns gerade mal 100 Q gekostet. Man ist zwar etwas länger auf dem See unterwegs aber es ist deutlich billiger. Als kleiner Nebeneffekt ist man mit den Einheimischen unterwegs und könnte sogar mit ihnen ins Gespräch kommen, sofern man die Sprache kann 😉

Angekommen in Santiago machten wir uns auf den Weg zur IGLESIA Catolica Santiago Apostol, der wohl bekanntesten Katholischen Kirche im Ort. Als wir ankamen, war gerade Gottesdienst und die Kirche platzte förmlich aus allen Nähten.

Anschließend begaben wir uns auf den Markt in Satiago, welcher sich unterhalb der Kirche durch viele Gassen zieht. Da Sonntags Markttag in Santiago ist, war hier besonders viel los. Die Menschen drängelten sich förmlich durch die schmalen Gassen die die Marktleute mit ihren Ständen noch übrig gelassen hatten.

Nach einer kleinen Erfrischung in flüssiger Form machten wir uns dann wieder auf den Weg in Richtung Hafen bzw. Bootsanleger. Auf einen Besuch bei dem hoch verehrten Volksheiligen MAXIMON verzichteten wir gänzlich.

Die Rückfahrt nach Pana erfolgte dann wieder mit einem public Boot und kostete 50 Q.

Ganz im Allgemeinen können wir die Fahrten mit einem public Boot über den See nur empfehlen. Wir hatten hier zu keiner Zeit irgendwelche Bedenken bzgl. der Sicherheit. Kleiner Nebeneffekt ist, dass dieser Transport deutlich günstiger ist, als mit privaten Anbietern.

Nun hieß es Abschiednehmen vom Lago de Atitlan und weiter ging es nach Flores in den Norden von Guatemala.

Liebe Grüße Nadine & Patrick